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Leitfaden zur Firmengründung

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Für mich wird das Thema Firmengründung möglicherweise selbst schon bald sehr interessant werden. Daher freue ich mich ganz besonders über diesen ausführlichen Gastartikel zum Thema Firmengründung, in dem Frank Elsenbruch die Materie jetzt genauer erläutert:

Die Gründe für eine Firmengründung sind ganz unterschiedlich. Der eine möchte gern seine Geschicke selbst in die Hand nehmen und andere wiederum versprechen sich von einer eigenen Firma mehr Geld und die individuelle Verwirklichung eigener Ideen und das als eigener Chef.

Eine Firmengründung sollte auf alle Fälle gründlich vorbereitet werden. Auch gibt es bestimmte Kriterien, die nicht jeder mitbringt, sodass vorher klar und selbstkritisch zu klären ist, ob man die Voraussetzungen für eine selbstständige Tätigkeit besitzt. Umfangreiche Hilfestellungen bietet dabei unter anderen das Bundesministerium für Wirtschaft auf seiner Internetseite an. Hier erhält man online diverse Broschüren und auch ein laufend aktualisiertes Programm, um die Existenzgründung gründlich vorzubereiten. Das hilft sehr dabei, nichts zu vergessen. Es kann ein Businessplan und der langfristige Finanzierungsplan selbst erstellt werden. Es ist darauf zu achten, dass realistische, wahrheitsgemäße Werte bei den Berechnungen und Einschätzungen vom zukünftigen Selbstständigen zugrunde gelegt werden. Nur so bekommt man eine klare Übersicht, was einen erwartet.

In den folgenden 10 Punkten ist zusammengefasst, worauf es ankommt, sodass die Gründung auch gelingt und langfristige Tragfähigkeit hat.

1. Staatliche Hilfen und Gründungszuschüsse

Besonders aus der Arbeitslosigkeit heraus ist eine Firmengründung nicht ganz einfach. Finanzielle Reserven stehen meist nicht ausreichend zur Verfügung und externe Finanzierungsmöglichkeiten für die Anfangsphase sind erforderlich. Auf das Überbrückungsgeld und den Existenzgründerzuschuss kann man sich nur bedingt verlassen, denn diese Dinge sind eine Ermessensleistung der jeweiligen Behörden. Somit sollte man generell nicht damit planen, denn bei Nichtgewährung steht das gesamte Konzept auf dem Spiel. Es ist aber auch nicht einfach, gleich am Anfang Umsätze zu generieren, die die entstehenden Kosten für die Firma und auch den persönlichen Bedarf decken. Die Erfahrung sagt, dass bei einem gut entwickelten Businessplan und einen soliden Finanzplan durchaus die Möglichkeit besteht, staatliche Hilfen zu bekommen.

2. Die richtige Rechtsform ist auszuwählen

In der Anfangsphase ist es sinnvoll, die Firma als Einzelunternehmen anzumelden. Damit sind einige Dinge sehr einfach. Es muss nur einmal im Jahr eine Steuererklärung erstellt werden und Gewinn wird wie gewohnt nach Abzug der Kosten nach dem Tarif der Einkommensteuer versteuert. In der Anfangsphase wird auch sicher nicht gleich ein Gewinn von mehr als 50.000,00 Euro erzielt und der Umsatz überschreitet sicher auch nicht gleich die Marke von 500.000,00 Euro. Somit ist keine kaufmännische Buchführungspflicht notwendig. Das spart auf alle Fälle Steuerberaterkosten und vereinfacht die Buchführung wesentlich. Erst wenn der Umsatz 100.000,00 Euro überschreitet, sollte man sich Gedanken machen, was zu ändern ist und eventuell auch professionelle Beratung in Anspruch nehmen.

S. Hofschlaeger / pixelio.de

3. Der richtig erstellte Businessplan ist der Leitfaden zum Erfolg

Im Businessplan werden alle Ideen und Vorstellungen sichtbar. Hier werden die geschäftlichen Zielgruppen festgelegt und auch die persönliche Eignung festgehalten. Entsprechende Chancen und Risiken der Firmengründung werden analysiert. Auch wird die Wirtschaftlichkeit und Machbarkeit der Geschäftsidee genau unter die Lupe genommen. Die oben angesprochenen Hilfen vom Bundesministerium für Wirtschaft erleichtern sehr die Erstellung eines aussagekräftigen Businessplanes. Die im Businessplan gemachten Angaben dienen später als Grundlage für die Beantragung von Fördermitteln und auch für die Bewertung der Finanzierung speziell im Gespräch mit der Hausbank. Ein Gründungsberater ist in manchen Fällen durch öffentliche Stellen finanzierbar und kann somit in Anspruch genommen werden.

4. Finanzierungsplan und Analyse, was notwendig ist

Es ist sicher verlockend mit einem neuen Büro oder auch einen feinen Dienstwagen zu beginnen. Das sind aber Dinge, die oft auch später angeschafft werden können, wenn die Gewinne des laufenden Geschäfts dies ermöglichen. Daher ist die korrekte Erstellung eines auf mehrere Jahre ausgelegten Finanzierungsplanes sehr wichtig. Dieser ist Bestandteil vom Businessplan und somit die entscheidende Unterlage für die Zukunftsplanung. Es ist durchaus sinnvoll, gerade am Anfang, die laufenden Kosten nicht zu hoch zu wählen. Auch ist zu bedenken, dass in der Anfangsphase die notwendigen finanziellen Mittel für den Lebensunterhalt vom Firmengründer und seiner Familie gedeckt sind. Zusätzliche Finanzierungsquellen wie ein Verwandtendarlehen sind sehr hilfreich, um die Startphase erfolgreich zu überstehen.

5. Werbung und Vorstellung der Firma um Kunden zu gewinnen

Werbung muss nicht zwangsläufig teuer sein. Im Internet bieten sich zahlreiche Möglichkeiten an, die Firma bekannt zu machen. Das kann in Netzwerken und Blogs beispielsweise geschehen. Der professionelle Webauftritt des Unternehmens ist auf alle Fälle eine Selbstverständlichkeit. Gut ist es, sich ein Netzwerk aufzubauen oder man besitzt schon umfangreiche Kontakte.

6. Die korrekte Buchhaltung ist wichtig von Anfang an

In der Anfangsphase ist sicher nicht gleich die Hilfe eines nicht ganz billigen Steuerberaters notwendig. Eigendisziplin ist notwendig um alle Vorgänge schon ab den Erstinvestitionen zu erfassen. Alle Belege sind zu erfassen und auch korrekt Buch zu führen. Auch hier hilft das Bundesministerium für Wirtschaft mit vielen Tipps und Programmen. Wer die Buchhaltung nicht selber erledigen möchte erfährt hier mehr über Buchhaltungssoftware. Unbedingt sind private und geschäftliche Dinge strikt zu trennen. Am besten ist dazu ein Geschäftskonto geeignet.

7. Rücklagen bilden, um auch umsatzschwache Zeiten und Steuern zu bezahlen

Sobald Gewinn erzielt wird, sind auch Rücklagen zu bilden, um unvorhergesehene Dinge problemlos finanzieren zu können. Besonders im dritten Jahr fallen Steuernachzahlungen und Vorauszahlungen zusammen an. Auch kann einmal ein neuer Computer notwendig werden oder eine große Autoreparatur steht an. Dies kann dann mithilfe der Rücklagen ohne große Probleme bestritten werden.

8. Preiskalkulation für die angebotenen Produkte und Dienstleistungen

Es ist sehr bedeutungsvoll realistisch zu kalkulieren. Bei zu hohen Preisen wechseln die Kunden zum Mitbewerber und bei zu niedrigen Preisen ist kein kostendeckendes wirtschaften möglich. Daher ist es wichtig, der Preiskalkulation Beachtung zu schenken. Mit Service und speziellen Sonderangeboten lässt sich eine gute Kundenbindung erzielen. Dabei müssen die Sonderangebote nicht Billigangebote sein, sondern können beispielsweise einen zusätzlichen Nutzen für den Kunden bieten.

9. Strukturiertes Arbeiten ist erlernbar

Die Versuchung ist groß, mal schnell zwischendurch etwas Privates zu machen. Es ist aber gut, sich eine strikte Trennung von Privatem und Geschäft auch im täglichen Ablauf zu strukturieren. Feste Arbeitszeiten, Pausen und auch Freizeit gehören dazu, dass man leistungsfähig bleibt. Auch die Familie ist nicht zu vernachlässigen.

10. Klares auch wirklich realisierbares Auftragsmanagement ist wichtig

Es sind nur so viele Aufträge anzunehmen, wie man auch bearbeiten kann. Kunden warten nicht gerne und die Qualität leidet auch bei Überlastung. Oftmals hilft eine klare Information an den Kunden, wann die Arbeit fertiggestellt sein könnte. Dies hilft Ärger zu vermeiden und verbessert die Kundenbindung. Andersfalls verliert man sehr schnell wichtige Kunden. Für eine bessere Kundenbindung sollte man die Kundenbeziehungen mit einer Software für die Kundenverwaltung pflegen. Dadurch steigen die Chancen für eine langfristige Geschäftsbeziehung.

Zusammenfassung

Die Gründung einer eigenen Firma ist kein leichter Schritt, aber bei entsprechendem Arrangement und Ehrgeiz sowie dem richtigen Konzept ein interessanter Weg, um persönliche Ziele zu verwirklichen. Dabei sollte stets auf die oben genannten Themen geachtet werden, um den erfolgreichen Start nicht zu erschweren. Wichtig ist: Auch wenn das Business nicht sofort zündet, sollte nicht sofort aufgegeben werden.

 

Über den Autor

Frank Elsenbruch arbeitet im Bereich Online-Marketing für die Scopevisio AG. Er veröffentlicht regelmäßig Beiträge zu den Themen Unternehmenssoftware, Existenzgründung und Marketing.

 

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